Das Wissenschaftszentrum Straubing - Imagefilm (WMV) - © Donau TV / Bildchnitt TV, 2010![]() |
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| ehemaliges Franziskanerkloster, Petersgasse 18 |
KoNaRo Hauptgebäude, Schulgasse 18 |
Wissenschaftszentrum, Schulgasse 16 |
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Das Wissenschaftszentrum Straubing besteht derzeit aus fünf bayerischen Hochschulen (Technische Universität München, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Universität Regensburg, Hochschule Deggendorf, Hochschule Regensburg) und bearbeitet zahlreiche Forschungsprojekte. Diese beschäftigen sich sowohl mit der stofflichen Nutzung als auch der energetischen Verwertung von Nachwachsenden Rohstoffen.
Selbstverständlich zählt auch die akademische Ausbildung zu den Aufgaben. Diese erfolgt derzeit vor allem im Rahmen von Masterarbeiten und Promotionen. Seit dem WS 2008/09 ist ein eigenständiger Masterstudiengang "Nachwachsende Rohstoffe" am Wissenschaftszentrum angesiedelt.
Aufgrund des branchen- und disziplinenübergreifenden Charakters von Nachwachsenden Rohstoffen arbeiten am WZS Vertreter verschiedener Fachdisziplinen eng zusammen. Diese umfassen die Natur-, Ingenieur-, Ökosystem- und Wirtschaftswissenschaften, um auch in der Lehre und Forschung Fragestellungen vom Molekül bis zur Vermarktung von Nachwachsenden Rohstoffen umfassend abdecken zu können.
Die TU München hat drei Lehrstühle in Straubing eingerichtet, die zur Fakultät "Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW)" gehören. Der erste Lehrstuhl für Rohstoff-und Energietechnologie wird von Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich geleitet, der gleichzeitig der Gründungsdirektor und geschäftsführender Direktor des Wissenschaftszentrums Straubing ist. Der Lehrstuhl für Chemie Biogener Rohstoffe wurde im Herbst 2008 besetzt. Leiter ist Prof. Dr. Volker Sieber, der gleichzeitig die Fraunhofer Projektgruppe BioCat verantwortet. Der dritte Lehrstuhl für Biogene Polymere wird voraussichtlich 2010 besetzt.
Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf bringt ebenfalls drei Fachgebiete am Wissenschaftszentrum Straubing ein. Prof. Dr. Klaus Menrad hat das Fachgebiet für Marketing und Management inne und ist stellvertretender Leiter des Wissenschaftszentrums Straubing. Im Herbst 2008 wurde das Fachgebiet Ökonomie Nachwachsender Rohstoffe unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Zerle besetzt. Seit 2010 ist Prof. Dr. Herbert Riepl für das Fachgebiet Organische und Anorganische Chemie zuständig.
Das Fachgebiet für Geothermische Energiesysteme wurde 2008 von der Hochschule Deggendorf im Wissenschaftszentrum Straubing eingerichtet. Die Stiftungsprofessur wird von Prof. Dr. Simone Walker-Hertkorn und Prof. Dr. Christian Schweigler geleitet. |